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Punktgewinn bei Rapid Wien

Ausgleich fällt erneut in den Schlussminuten.

Auch im letzten Auswärtsspiel der Saison war Trainer Damir Canadi wie so häufig zu Umstellungen gezwungen, denn neben den verletzten Akteuren fehlten heute zusätzlich Cesar Ortiz und Boris Prokopic aufgrund einer Gelbsperre. Zudem fiel auch noch Keeper Andi Lukse (Probleme mit dem Hüftbeuger) kurzfristig aus, für ihn kam Martin Kobras zurück ins SCRA-Tor.

Der Torhüter stand dann nach etwas mehr als acht Minuten auch das erste Mal im Mittelpunkt. Schaub setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und spielte zur Mitte, wo Hofmann zwei Mal zum Abschluss kam, Kobras behielt in diesem Duell aber die Oberhand.

Kapitän mit Traumtor

Ansonsten machten die Rheindörfler ihre Sache aber gut, dem Gegner wurde nur wenig Raum gelassen und man versuchte selbst Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Knapp 22 Minuten waren absolviert, da durften die Schützlinge von Damir Canadi über die Führung jubeln. Die Kugel kam zu Kapitän Netzer und dieser fasste sich aus der Distanz ein Herz und zog mit dem linken Außenrist direkt ab, der Ball schlug via Querlatte hinter Strebinger ein, der SCRA führte nach diesem Traumtor des Kapitäns mit 1:0.

Der Rekordmeister erhöhte in der Folge den Druck, allerdings ohne zunächst zwingend zu werden. Beinahe hätten die Altacher aus einem Konter sogar nachlegen können. Aigner bediente Harrer, der den Ball aber nicht am herausstürzenden Strebinger vorbeibrachte und damit einen weiteren Treffer verhinderte (33.).

SCRA Pausenführung hält

Sechs Minuten vor der Pause war dann auch das Glück auf Seiten des SCRA, bei einem Kainz-Freistoß rettete die Latte, Pavelic konnte den Abpraller nicht im Tor unterbringen. Im Anschluss waren wieder die Altacher an der Reihe, aber Harrer konnte eine wunderbare Hereingabe von Aigner aus kurzer Distanz nicht verwerten (41.). So blieb es bis zum Pausenpfiff bei der nicht unverdienten Führung für Netzer & Co., die in den ersten 45 Minuten eine wirklich gute Partie auf gegnerischem Platz ablieferten.

Auch nach Wiederbeginn hatte Rapid dann erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, Altach verteidigte aber auch weiterhin konsequent. Nach 65 Minuten tauschte Damir Canadi dann erstmals aus, für den kämpferisch gewohnt starken Aigner kam Topcagic aufs Feld, die Gastgeber hatten zuvor bereits Nutz und Prosenik ins Spiel gebracht. Eben dieser Prosenik war dann bei der nächsten brenzligen Szene vor dem Altacher Gehäuse beteiligt. Der eingewechselte Stürmer leitete den Ball schön per Kopf weiter zu Kainz, der zum zweiten Mal am heutigen Abend aber nur die Querlatte traf.

Erneuter Ausgleich in den Schlussminuten

Das Altacher Bollwerk hielt bis in Minute 88, dann fiel allerdings der Ausgleich. Kobras konnte einen Freistoß von Nutz zwar noch ans Aluminium lenken, den Abpraller versenkte Schwab in den Maschen – 1:1. Rapid erhöhte nach diesem Treffer noch einmal den Druck, der SCRA brachte das Unentschieden schlussendlich aber über die Zeit.

Mit diesem Punktgewinn haben Netzer & Co. nun endgültig den Klassenerhalt fixiert, Glückwunsch an die Mannschaft und das Trainerteam! Am Sonntag geht die Saison mit dem Heimspiel gegen Ried zu Ende - Ankick in der CASHPOINT Arena ist um 17:30 Uhr.

SK Rapid Wien vs. CASHPOINT SCR Altach   1:1 (0:1)
Mittwoch, 11.05.2016, 20:30 Uhr
Ernst-Happel-Stadion, Wien

Tore: 0:1 Netzer (22.), 1:1 Schwab (88.)

gelbe Karten: keine

SKR: Strebinger; Pavelic, Sonnleitner, Szalai (77. Tomi), Schrammel; Grahovac, Schwab; Schaub, S. Hofmann (46. Nutz), Kainz; Jelic (62. Prosenik)

SCRA: Kobras; Zech, Pöllhuber, Zwischenbrugger, Schreiner; Luxbacher (73. Galvao), Jäger, Netzer, Salomon; Harrer (89. Tajouri), Aigner (65. Topcagic)