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SCRA siegt in Guimaraes

4:1 Auswärtserfolg bringt den SCRA ins PlayOff der UEFA Europa League.

Die Vorzeichen waren klar, der CASHPOINT SCR Altach ging mit einem 2:1 Vorsprung in das Rückspiel in Portugal und wusste von Beginn weg, was zu erwarten war. Entsprechend eingestellt ließ Trainer Damir Canadi seine Mannschaft auf das Spielfeld. Im Vergleich zum Hinspiel ersetzte Lukas Jäger Stürmer Hannes Aigner. Grund dafür war eine taktische Maßnahme, denn der Coach ließ zwischen einem 4-5-1 (defensiv) und einem 4-3-3 (offensiv) variieren.

Die Partie in Guimaraes begann wie zu erwarten. Die Portugiesen übernahmen das Kommando und spielten in Richtung des Altacher Tors. Allerdings waren es die Altacher welche zur ersten Torchance kamen. Ein toller Pass von Louis Ngwat Mahop konnte von Patrick Seeger nicht ganz unter Kontrolle gebracht werden und der Tormann konnte klären. In der 18. Minute war es dann ein erster Warnschuss von Alex, Andi Lukse war aber auf dem Posten.

Auswärtstor SCRA

Die Altacher blitzen mit gefährlichem Umschaltspiel immer wieder vor dem Tor der Portugiesen auf. In der 30. Minute dann ein gefährlicher Freistoß von Andreas Lienhart, der von Lica gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte. Der nachfolgende Eckball landete dann auf dem Kopf von Philipp Netzer, der zur 1:0 Führung einköpfelte. Es war geschafft, das 1:0 für den SCRA. Im Anschluss hätte Patrick Seeger gleich nachlegen können, er schoss aber knapp am Tor vorbei. Die Portugiesen waren nach 35 Minuten sichtlich geschockt. 

Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Umso bemerkenswerter, dass der SCRA das Spiel voll im Griff hatte und keine Chancen zuließ. Das taktische Konzept von Trainer Damir Canadi ging voll auf! Es ging mit einer 1:0 Führung in die Kabinen. Die 2. Halbzeit begann mit einem Wechsel auf Seiten der Portugiesen. Otavio - Leihgabe vom FC Porto - ersetzte Alves. Guimaraes begann mit der 1. Sekunde auf das Tor der Altacher zu stürmen.

SCRA übersteht Sturmlauf

Die Portugiesen drückten aufs Tempo und der SCRA entkommt knapp dem Ausgleichstreffer. Vor allem Andi Lukse zeigte sich einmal mehr als bombensicherer Rückhalt. In der 60. Minute folgte dann ein Gegenangriff des SCRA über Louis Ngwat Mahop. Der Kameruner beförderte den Ball zur Mitte und traf dabei einen Portugiesen der den Ball selber über die Linie beförderte. Keine drei Minuten später rollte der nächste Angriff auf das Tor von Vitória, Louis Ngwat Mahop vergab zuerst die riesen Chance und im nachsetzen war es dann Boris Prokopic der den Ball versenkte.

Das 3:0 stach tief in die Herzen der Südländer und die Spieler von Guimaraes waren für kurze Zeit geschockt. Fünf Tore mussten zu diesem Zeitpunkt her. Eines kam dann in der 67. durch den eingewechselten Tomané auf die Anzeigetafel. In der 73. Minute marschierte dann der erste Portugiese vorzeitig vom Spielfeld. Correia holte Daniel Luxbacher von den Beinen und musste aufgrund der roten Karte vom Platz. 

SCRA schreibt Geschichte

In der Nachspielzeit folgte dann sogar noch das 4:1 durch Andreas Lienhart. Der SCRA sorgt somit für die große Überraschung und schafft beim 1. Auftritt auf der internationalen Bühne den Aufstieg in die letzte Qualifikationsphase. Zudem ist Altach der erste österreichische Club der in Portugal gewinnen kann. Es ist vollbracht und somit nimmt der SCRA an der Auslosung für die entscheidende PlayOff Runde der UEFA Europa League morgen Freitag in Nyon (13:00 Uhr) teil. Am Sonntag geht es im 1. Heimspiel der Saison 2015/16 in der CASHPOINT Arena gegen den SK Sturm Graz.

Vitória Guimaraes SC - CASHPOINT SCR Altach 1:4 (0:1)
Donnerstag, 06.08.2015 - 22:15 Uhr
Estádio Dom Afonso Henriques

Tore: 0:1 (32.) Netzer, 0:2 (59.) Eigentor, 0:3 (62.) Prokopic, 1:3 (67.) Tomané, 1:4 (90.) Lienhart

VSC: Douglas, Moreno, Rocha (59. Tomane), Lica (69. Valente), Alex, Afonso, Correia, Cafu, Alves (46. Otavio), Toze, Dourado

SCRA: Lukse; Lienhart, Ortiz, Zwischenbrugger, Zech; Ngwat Mahop, Prokopic, Jäger, Netzer (62. Roth), Luxbacher (85. Hofbauer); Seeger (67. Aigner)

Gelbe Karten: Moreno, Tomané, Alex, Valente; Seeger, Netzer, Jäger, Aigner

Rote Karte: Correia (73.)