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Miro Klose sieht auch nach den zuletzt erfolgreichen Partien nach wie vor Entwicklungspotential in seiner Mannschaft. Die Pressekonferenz vor FAK vs. SCRA.
Miro Klose sieht auch nach den zuletzt erfolgreichen Partien nach wie vor Entwicklungspotential in seiner Mannschaft. Die Pressekonferenz vor FAK vs. SCRA.
Der CASHPOINT SCR Altach befindet sich richtig schön im Flow. Gute Stimmung herrschte bei der Freitagsvormittagseinheit auf dem Trainingsplatz, welcher mit einer Runde Fußball-Golf beendet wurde. „Die Freude am Beruf ist wieder zurückgekommen!“, hält Miro Klose fest. Mehr Erfreuliches soll dann am Sonntag folgen.

Der 3:2 Heimsieg stellte den ersten Sieg in der ADMIRAL Bundesliga für den deutschen Trainer dar. Irgendwelche Schlussfolgerungen für Sonntag will Klose daraus allerdings nicht ziehen, da „meine Mannschaft schon viel weiter ist, genauso die Wiener Austria“. Die Entwicklung seines Teams sieht Miro noch nicht einmal zur Hälfte abgeschlossen: „Ich weiß wie viel noch in der Mannschaft steckt. Ich muss es nur rauskitzeln“. Im Endeffekt kommt es aber immer darauf an, dass das Team an sich selbst glaubt und nicht nur der Trainer an der Seitenlinie.
Diesen Glauben hat der SCRA diese Saison schon des Öfteren an den Tag gelegt: drei der vier Siege wurden nach einem Rückstand eingefahren. Dass die Erfolge besonders torreich auf beiden Seiten ausgefallen sind, freut den Trainer grundsätzlich: „Mir sind solche Spiele [wie gegen den WAC] lieber, in denen man offensiv ausgerichtet ist und vorne das Glück sucht.“ Wenn beide Mannschaften den Drang zum gegnerischen Tor haben, sei es nur logisch, dass in der Defensive Räume entstehen. Torhüter Tino Casali meint zu den engen Spielen Folgendes: „Klar, wäre es auch Mal schön, wenn wir eine Partie früher entscheiden könnten, aber Sieg ist Sieg.“
Klar, wäre es auch Mal schön, wenn wir eine Partie früher entscheiden könnten, aber Sieg ist Sieg.
Tino Casali
Die Personalsituation zeigt sich nach wie vor gut beim SCRA. Samuel Mischitz konnte heute wieder ins Teamtraining nach Krankheit einsteigen, lediglich Yabantas und Odehnal stehen auf der Ausfallliste.
Die Mannschaftsaufstellung kann Miro als Trainer sehr wohl beeinflussen, die Stimmen von außen allerdings nicht. Konkret meinte der Coach damit die Vorhersage des Sky Orakels Fredl Tatar. „Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann wäre es, dass das Orakel von Sky gegen uns tippt!“, erklärte Miro mit einem Schmunzeln. Seit der 3. Runde gelang es Fredl eben nicht mehr, den Ausgang eines Altach-Spiels richtig vorherzusagen. In letzter Zeit schien dieses Tippverhalten Glück zu bringen. Den Gefallen machte Tatar Klose aber nicht: er prophezeit einen 1:2 Auswärtssieg der Altacher. Dennoch kann es als gutes Omen betrachtet werden, lautete sein letzter korrekter Altach-Tipp eben bei derselben Paarung. Möge das Orakel auch dieses Mal Recht behalten!