Seine aktive Profikarriere hat Philipp Netzer mit dem denkwürdigen 2:1-Heimerfolg gegen die WSG Tirol und dem damit verbundenen Klassenerhalt beendet. Abseits des Platzes bleibt der langjährige Kapitän dem SCR Altach erhalten.

348 Spiele, 36 Tore, 20 Assists, ein Meistertitel in der 2. Liga und zwei Europacup-Teilnahmen: Philipp Netzer war über die vergangenen 13 Jahre die Konstante im Profikader des SCR Altach. Seit der Saison 2012/13 trug der Lochauer die Kapitänsschleife und war eine der prägenden Figuren in der bislang erfolgreichsten Phase der Altacher Vereinsgeschichte.

Mit nun 36 Jahren wird Philipp Netzer seine Fußballschuhe zumindest auf beruflicher Ebene an den Nagel hängen und sich neuen Aufgaben beim SCRA widmen. Netzer übersiedelt in die Geschäftsstelle und in den Profi-Campus, wo er in den kommenden Monaten sämtliche Bereiche durchlaufen wird und so ein klares Bild entstehen soll, wie Netzer seine Fähigkeiten und Interessen am besten einbringen kann.

Zusätzlich übernimmt der 170-fache Bundesligaspieler, der aktuell den B-Lizenz-Kurs in Lindabrunn absolviert, die Co-Trainer-Rolle bei der Juniors-Mannschaft in der Eliteliga, wo er ab der Saison 2022/23 Louis Mahop assistieren wird. Ob Netzer zusätzlich in der Doppelrolle als „spielender Co-Trainer“ agiert, ist aktuell noch offen.

Christoph Längle, Geschäftsführer: „Philipp Netzer hat mehr als eine Dekade des SCR Altach mit vielen Erfolgen mitgeprägt. Es freut mich sehr, dass der gemeinsame Weg mit ihm weitergeht und er Einblick in alle Facetten eines Profifußballclubs bekommt. Philipp hat über viele Jahre lang auf dem Platz Verantwortung übernommen und war mit seinen menschlichen Qualitäten in der Kabine ein enorm wichtiger Faktor. Er kennt den SCRA bestens und wird mit dem etwas anderen Blickwinkel auch dazu beitragen in der Zukunft wieder erfolgreicher zu sein.“

Philipp Netzer: „Der Blick auf die vergangenen 13 Jahre erfüllt mich mit Stolz, weil ich gemeinsam mit dem SCR Altach mitwachsen konnte und wir immer wieder Erfolge eingefahren haben, die uns niemand zugetraut hat. Ich möchte weder die schönen Zeiten noch die schwierigen Phasen missen, in denen wir gemeinsam kämpfen mussten. Insbesondere die letzte Saison war noch einmal eine ganz spezielle und mit dem Klassenerhalt am letzten Spieltag war es für mich ein wunderschöner Zeitpunkt für das Karriereende. Ich freue mich sehr auf die Dinge und Erfahrungen, die nun kommen und bin den Verantwortlichen dankbar, dass sie mir die Möglichkeit geben, in der Geschäftsstelle das nächste Kapitel beim SCR Altach mitzuschreiben.“

Ich möchte weder die schönen Zeiten noch die schwierigen Phasen missen, in denen wir gemeinsam kämpfen mussten.

Philipp Netzer
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