Heimspiel – Klappe die Zweite: Acht Tage nach dem Remis gegen den WAC gastiert am kommenden Sonntag FK Austria Wien (17:00 Uhr) in der CASHPOINT Arena.

Eine Niederlage, ein Remis: Vor dem direkten Duell am Sonntag haben der SCR Altach und FK Austria Wien einen Ex-aequo-Start in die Saison 2022/23 hingelegt. Da die Austria mit der Hypothek von drei Strafpunkten aus dem Lizenzierungsverfahren belastet ist, reisen Manfred Fischer und Co. trotzdem mit einem Rückstand ins Ländle.  

Vorausgesetzt der erste Saisonsieg gelingt, könnte Altach den Vorjahresdritten somit am Sonntag auf sechs Zähler distanzieren. Freilich ist es für solche Rechenspielchen noch deutlich zu früh in der Saison und der SCRA wird sich vor allem darauf fokussieren, nach dem über Strecken guten Auftritt gegen den WAC einen weiteren Schritt im eigenen Entwicklungsprozess zu machen. „Wenn wir beharrlich weiterarbeiten, werden die positiven Aspekte in unserem Spiel irgendwann überwiegen“, hatte Miroslav Klose im Anschluss an das Remis gegen die Kärntner prognostiziert.

Die Zahlen zum Duell

Zum insgesamt 41. Mal treffen der SCRA und die Austria am Sonntag in der Bundesliga aufeinander. Gegen kein anderes Team haben die Rheindörfler häufiger gespielt und gegen keines häufiger gewonnen. 14 Mal blieb Altach in Duellen mit den Violas siegreich, sieben Spiele endeten mit einem Remis und 19 Mal hieß der Sieger am Ende FK Austria Wien. Die zurückliegende Bundesliga-Spielzeit 2021/22 war die erste, in der dem SCRA kein Sieg gegen den 24-fachen Österreichischen Meister gelang.

Überhaupt war die letzte Saison eine sehr erfolgreiche für die Wiener Austria. Nach zuvor zwei Spielzeiten in der unteren Tabellenhälfte qualifizierten sich die deutlich verjüngten Favoritener für die Meistergruppe, wo hinter Ligaprimus Salzburg und Sturm Graz am Ende der starke dritte Platz zu Buche stand.

Bewegter Transfersommer

Der eingeschlagene Weg unter Sportdirektor Manuel Ortlechner und Cheftrainer Manfred Schmid fruchtet und trotzdem waren die Transferaktivitäten in diesem Sommer wieder deutlich offensiver, als noch in der vergangenen Spielzeit, wo die finanzielle Rehabilitierung oberstes Gebot war. Mit Marko Raguz, Andreas Gruber und James Holland wechselten gleich drei namhafte und langjährige Bundesligaspieler vom LASK an den Verteilerkreis. Dazu gelang mit der Verpflichtung von Reinhold Ranftl, der vom FC Schalke 04 nach Österreich zurückkehrte, ein kleiner Transfercoup.

Verlassen haben die Austria mit Markus Suttner und Alexander Grünwald zwei langjährige Identifikationsträger – beide wechselten vom Platz in die Geschäftsstelle und werden die Bundesliga zukünftig von der Schreibtisch-Perspektive aus kennenlernen. Weitere namhafte Akteure auf der Wiener Abgangsliste sind ÖFB-Teamgoalie Patrick Pentz (Stade Reims), Eric Martel (1. FC Köln), Noah Ohio (Standard Lüttich) und Vesel Demaku (SK Sturm Graz).

Personal: Angeheizter Konkurrenzkampf

Beim SCRA ist der Konkurrenzkampf entbrannt: Gelang es Miroslav Klose in Hartberg und zuhause gegen den WAC durch Einwechslungen stets neuen Schwung auf den Platz zu bringen, erschwert sich durch die starken Joker-Leistungen zusehends die Aufgabe des Trainerteams, sich für eine Startelf zu entscheiden. 

Mit Felix Strauss und Emanuel Schreiner, die nach ihrer überstandenen Infektion seit vergangener Woche wieder trainieren, dürften zudem gegen die Austria zwei weitere Optionen wieder zur Verfügung stehen und in die Mannschaft drängen.

Livemusik in der CASHPOINT Arena

Die Musik spielt am Sonntag nicht nur auf dem Platz sondern auch nach dem Spiel. Mark und Maff (M&M) heizen ab 19:00 Uhr auf der Festplatz-Terrasse hinter der Ost ordentlich ein und liefern hoffentlich den passenden Rahmen, um einen Heimsieg zu feiern.

Wer gleich nach dem Spiel wegmuss, kann wie gewohnt den Shuttle-Dienst vom Stadion zum Bahnhof (vor dem Spiel umgekehrt) nutzen. Die Shuttle-Zeiten findet ihr in der Übersicht unten.

20.08.2022 | 17:00 Uhr | CASHPOINT Arena

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