Im letzten Spiel des heurigen Kalenderjahres muss unser 2. Team einen herben Dämpfer einstecken. Auf ein Eigentor finden die Altacher beim FC Rotenberg keine Antwort mehr. Zwar kontrollierte man über weite Strecken die Partie, aufgrund von mangelnder Durchschlagskraft wurde es für Martin Kobras aber nie wirklich gefährlich. So müssen die Juniors den VfB Hohenems davonziehen lassen.

Bitterer Abschluss

Die 39. Minute wurde Mahop und seinen Jungs zum Verhängnis: Nach einem Freistoß von der Seite leitete Adem Draganovic unglücklich mit dem Kopf den Ball ins eigene Tor. Dieser Treffer sollte am Ende genügen, die Juniors agierten vor allem im letzten Drittel ideenlos und kamen über die gesamten 90 Minuten einem eigenen Treffer nie wirklich nahe. Am Ende hätte Rotenberg sich zu weiteren Toren kontern können, Furkan Kilic reagierte aber gleich zweimal hervorragend. Ein Unentschieden wäre aufgrund der Spielanteile dennoch gerechtfertigt gewesen, nach Schlusspfiff sprach man auf Seiten des SCRA von einer „klassischen Null-zu-Null Partie, in welcher irgendwie doch ein Treffer gefallen ist“. Das Eigentor bezeichnend für diesen Nachmittag.

Mit diesem Misserfolg gehen die Juniors in die Winterpause, der VfB Hohenems konnte durch den fulminanten 5:1 Sieg über Leader Bregenz davonziehen. Drei Spieltage vor Ende des Grunddurchganges haben die Gelb-Blauen nun vier Zähler Vorsprung auf Altach, am ersten Spieltag 2023 steht sich der SCRA und Hohenems gleich gegenüber. Bis Mitte Dezember wird noch trainiert, die Vorbereitung startet dann sechs Wochen vor Meisterschaftsbeginn richtig durch.

Positives Resümee

Dennoch können die Verantwortlichen der zweiten Mannschaft auf einen erfolgreichen Herbst zurückblicken. Als Aufsteiger hatten die Juniors kaum Anlaufprobleme und starteten ähnlich wie vergangene Saison in der Vorarlbergliga wieder eine Siegesserie. Zudem bekamen die jungen Talente viel Spielzeit und konnten sich so spürbar weiterentwickeln. Damian Maksimovic stellt als Nicht-Kaderspieler die Bestmarke von Toren (14). Diese Entfaltung von Zukunftsspielern wird auch im neuen Jahr konsequent fortgesetzt werden.