Nach der ersten Länderspielpause des Jahres meldet sich die Admiral Bundesliga mit dem Topspiel der Qualifikationsgruppe zurück. Der SCR Altach gastiert am Freitagabend (19:30 Uhr) bei der SV Ried.

Die Bilanz der laufenden Saison spiegelt die sportliche Nähe beider Klubs wider: Im Grunddurchgang konnten beide Teams bei den direkten Begegnungen jeweils ihr Heimspiel gewinnen. Auch tabellarisch trennt die Kontrahenten kaum ein Blatt Papier. Altach ging mit 29 Punkten (Ried 28) in die Teilung und steht auch nach zwei gespielten Runden im Qualifikationsdurchgang mit 18 Punkten genau einen Zähler vor den Innviertlern.

Vom Cup-Spirit beflügelt

Beide Mannschaften zeigten zuletzt, dass sie auch mit den „Großen“ mithalten können. Während der SCR Altach mit der Sensation gegen Red Bull Salzburg das Finalticket im UNIQA ÖFB-Cup löste, schrammte Ried nur hauchdünn daran vorbei und musste sich dem LASK erst nach 120 Minuten geschlagen geben. 

Rückkehr der Nationalspieler: Alle fit an Bord

Alle Nationalspieler werden im Laufe des heutigen Tages zurückerwartet und – was am wichtigsten ist – alle sind unverletzt geblieben. Zusammengefasst werfen wir einen kurzen Blick auf die Nationalspieler: 

  • Kosovo: Co-Trainer Atdhe Nuhiu und Videoanalyst Maxi Matten kehrten nach der knapp verpassten WM-Qualifikation zurück. Ebenso Vesel Demaku: er blieb bei den Partien gegen Slowenien und die Türkei ohne Einsatzminuten.
  • U21 Österreich: Auch Filip Milojevic kehrt ohne Einsatzzeit, aber mit einem Sieg gegen Weißrussland im Gepäck, zurück.
  • Burkina Faso: Einzig Mohamed Ouedraogo sammelte Matchpraxis. Er stand beim 1:1 gestern Abend gegen Guinea-Bissau über 80 Minuten auf dem Platz. 

Die Statistik als gutes Omen

Ein Blick in die Geschichtsbücher verrät: Ried war viele Jahre lang Altachs Angsgegner. In den zurückliegenden Jahren gilt das nicht mehr. Von den ersten 27 Duellen verlor Altach noch 18 – doch seit der Saison 2020/21 hat der SCRA eine deutlich positivere Konstanz in Duellen mit den Wikingern entwickelt und in 14 Begegnungen nur drei Niederlagen kassiert. Ebenfalls spannend: Seit dieser Zeit gab es nie zwei Niederlagen gegen Ried hintereinander. Nach dem 0:3 im vergangenen Dezember spricht zumindest die Statistik für eine Altacher Antwort am Freitag.

Altach muss dagegenhalten

Trotz der positiven Vorzeichen warnt das Trainerteam vor der Spielweise der Wikinger. Die bekannten Diskussionen um den Rieder Spielstil lassen ein Spiel der Kategorie „eklig“ erwarten, in dem es dagegenzuhalten gilt. 

Die Marschroute ist klar: Wer die Partie gewinnt, festigt seinen Platz an der Sonne der Qualifikationsgruppe und distanziert sich weiter von der Gefahrenzone. Für Altach geht es darum, mit der nötigen Cleverness und „Vollgas-Fußball“ dagegenzuhalten, um den Vorsprung auf die Verfolger auszubauen und den Blick weiter nach oben zu richten.

03.04.2026 | 19:30 Uhr | BWT Oberösterreichische Arena