Flutlicht-Duell im Innviertel: SCRA peilt nächsten Schritt an
Der SCRA eröffnet die 25. Bundesliga-Runde am Freitagabend in Ried.
Der SCRA eröffnet die 25. Bundesliga-Runde am Freitagabend in Ried.

Nach der ersten Länderspielpause des Jahres meldet sich die Admiral Bundesliga mit dem Topspiel der Qualifikationsgruppe zurück. Der SCR Altach gastiert am Freitagabend (19:30 Uhr) bei der SV Ried.
Die Bilanz der laufenden Saison spiegelt die sportliche Nähe beider Klubs wider: Im Grunddurchgang konnten beide Teams bei den direkten Begegnungen jeweils ihr Heimspiel gewinnen. Auch tabellarisch trennt die Kontrahenten kaum ein Blatt Papier. Altach ging mit 29 Punkten (Ried 28) in die Teilung und steht auch nach zwei gespielten Runden im Qualifikationsdurchgang mit 18 Punkten genau einen Zähler vor den Innviertlern.
Vom Cup-Spirit beflügelt
Beide Mannschaften zeigten zuletzt, dass sie auch mit den „Großen“ mithalten können. Während der SCR Altach mit der Sensation gegen Red Bull Salzburg das Finalticket im UNIQA ÖFB-Cup löste, schrammte Ried nur hauchdünn daran vorbei und musste sich dem LASK erst nach 120 Minuten geschlagen geben.
Rückkehr der Nationalspieler: Alle fit an Bord
Alle Nationalspieler werden im Laufe des heutigen Tages zurückerwartet und – was am wichtigsten ist – alle sind unverletzt geblieben. Zusammengefasst werfen wir einen kurzen Blick auf die Nationalspieler:

Die Statistik als gutes Omen
Ein Blick in die Geschichtsbücher verrät: Ried war viele Jahre lang Altachs Angsgegner. In den zurückliegenden Jahren gilt das nicht mehr. Von den ersten 27 Duellen verlor Altach noch 18 – doch seit der Saison 2020/21 hat der SCRA eine deutlich positivere Konstanz in Duellen mit den Wikingern entwickelt und in 14 Begegnungen nur drei Niederlagen kassiert. Ebenfalls spannend: Seit dieser Zeit gab es nie zwei Niederlagen gegen Ried hintereinander. Nach dem 0:3 im vergangenen Dezember spricht zumindest die Statistik für eine Altacher Antwort am Freitag.
Altach muss dagegenhalten
Trotz der positiven Vorzeichen warnt das Trainerteam vor der Spielweise der Wikinger. Die bekannten Diskussionen um den Rieder Spielstil lassen ein Spiel der Kategorie „eklig“ erwarten, in dem es dagegenzuhalten gilt.
Die Marschroute ist klar: Wer die Partie gewinnt, festigt seinen Platz an der Sonne der Qualifikationsgruppe und distanziert sich weiter von der Gefahrenzone. Für Altach geht es darum, mit der nötigen Cleverness und „Vollgas-Fußball“ dagegenzuhalten, um den Vorsprung auf die Verfolger auszubauen und den Blick weiter nach oben zu richten.