Der 2:1-Erfolg gegen die WSG Tirol am Freitagabend wird eines jener Spiele bleiben, an die man sich im Rheindorf noch viele Jahre zurückerinnern wird. Und das Allerwichtigste: Der SCR Altach ist und bleibt Bundesligist.

Das Jubelmeer in der CASHPOINT Arena kannte keine Grenzen, als es endlich geschafft war und Schiedsrichter Jäger die mit 8.000 Zuschauern gefüllte Heimstätte des SCRA mit dem Schlusspfiff erlöste. Vorausgegangen war ein 97-minütiger Thriller, in dem Felix Strauss und Co. bis zur allerletzten Aktion zittern mussten.

Die Highlights des 2:1-Erfolgs gegen WSG Tirol

„Was die Jungs die letzten drei, vier Runden geleistet haben, ist unglaublich. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Ich bin froh, dass ich die Mission erfüllt habe, die mir im Januar anvertraut wurde“, fiel auch von Cheftrainer Ludovic Magnin nach und nach der Druck ab, welcher sich über die vergangenen Monate angestaut hatte.

Dabei sah es gegen die WSG lange Zeit danach aus, als könnte sich Altach zumindest im letzten Spiel der Saison eine Nervenschlacht ersparen. In beiden Halbzeiten startete man ideal und führte so nach 53 Minuten verdientermaßen mit 2:0. Passend zur nun zurückliegenden Saison sollten aber auch im letzten Spiel der Saison noch die Rück- und Nackenschläge kommen, von denen Altach in den vergangenen Monaten so viele einstecken musste. Eine (harte) gelb-rote Karte gegen Bakary Nimaga sowie der direkt folgende Anschlusstreffer durch Vrioni brachte die Mission Klassenerhalt auf den letzten Metern doch noch einmal ins Wanken.

Was die Jungs die letzten drei, vier Runden geleistet haben, ist unglaublich. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft.

Ludovic Magnin, Cheftrainer

Doch der SCRA hielt dem Druck stand und brachte den benötigten Heimsieg zur Erleichterung aller in der CASHPOINT Arena über die Ziellinie. „Vorarlberg hat zusammengehalten. Ich habe am ganzen Körper Gänsehaut“, gab Torschütze Strauss direkt nach dem Schlusspfiff am Sky-Mikrofon zu Protokoll.

Auch Geschäftsführer Christoph Längle fielen Steinbrocken von der Brust: „Es fällt eine absolute Riesenlast ab. Der Druck war über die ganze Saison da. Es war eine sehr schwierige Saison auf dem Platz und teilweise neben dem Platz. Am Ende war es dann pure Erleichterung. Wir mussten bis zur letzten Sekunde leiden. Jetzt sind wir weiterhin Bestandteil der höchsten österreichischen Spielklasse und das ist für uns eine super Sache.“