In letzter Minute kam der SCRA bei der Wiener Austria um einen möglichen Auswärtspunkt. Bitter: Der Gegentreffer fiel genau in die einzige Phase des Spiels, in der die Rheindörfler den Ton angaben.

Nach dem Spiel sprach SCRA Cheftrainer Miroslav Klose von einem „völlig verdienten Sieg für die Austria“. Vor allem in Halbzeit eins hatten die Veilchen zu leichtes Spiel mit der Altacher Hintermannschaft, lediglich die Chancenauswertung bewahrte den SCRA vor einem Rückstand. Da Amankwah Forson die Rheindörfler entgegen dem Spielverlauf in Front gebracht hatte, lebte trotzdem lange Zeit die Hoffnung, Zählbares aus der Hauptstadt mitzunehmen.

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Zumal sich die Rheindörfler mit den Umstellungen in der 55. Minute – Klose brachte Haudum und Thurnwald für Nimaga und Bischof und stellte auf eine Viererkette um – stabilisierten und die umtriebige Austria-Offensive besser in den Griff bekamen. Miroslav Klose gab nach der Partie zu Protokoll: „Ich habe mich in der Pause entschieden, nicht zu wechseln. Das hätte ich vielleicht anders machen können.“ Zum Zeitpunkt der Umstellung hatte Dominik Fitz die Altacher Führung nämlich bereits ausgeglichen: Nur knapp 80 Sekunden nach Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte traf Fitz nach Polster-Vorarbeit zum 1:1.

Was Klose gefiel, war das Auftreten seiner Mannschaft in den Schlussminuten: „Wir haben mutig nach vorne verteidigt und hatten unsere Möglichkeiten, das Spiel sogar noch zu gewinnen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft, da kann ich ihr keinen Vorwurf machen.“

Wir haben mutig nach vorne verteidigt und hatten unsere Möglichkeiten, das Spiel sogar noch zu gewinnen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft, da kann ich ihr keinen Vorwurf machen.

Miroslav Klose, Cheftrainer

Die spielentscheidende Szene, mit dem Elfmeter in der Nachspielzeit, war für Klose ärgerlich: „Die Entscheidung ist eindeutig. Trotzdem ist es natürlich schmerzhaft, weil wir am Ende auch den dreckigen Punkt gerne mitgenommen hätten.“