Konkurrenzkampf erhöht SPG-Qualität
Halbzeit in der Vorbereitung der Spielgemeinschaft – ein Zwischenfazit.
Halbzeit in der Vorbereitung der Spielgemeinschaft – ein Zwischenfazit.

Nicht auf dem Erfolg ausruhen, lautet das Motto der Spielgemeinschaft Altach / Vorderland. Dementsprechend motiviert startete das Team von Bernhard Summer in die heurige Wintervorbereitung. Der Trainer stellte klar, dass sich keine Spielerin zurücklehnen kann – zu groß ist der Kampf um die Startelfplätze. Nicht nur der interne Konkurrenzkampf, sondern ebenso die Möglichkeit in der kommenden Saison auf internationaler Bühne auflaufen zu können, spornt die SPG besonders an.
Rein von den Ergebnissen her kann das Trainerteam zufrieden sein mit den ersten drei Testspielen. Nach zwei Unentschieden zu Beginn gegen Ingolstadt und GC Zürich folgte vergangenes Wochenende der erste Sieg. Der deutsche Zweitligist Alberweiler wurde mit 6:2 klar bezwungen. Erfreulich, dass die offensiven Abläufe bereits früh wieder greifen. Olsen und Co. erzielten schon neun Tore, hinten bot die SPG aber immer wieder etwas an. In der Defensive herrscht noch Nachholbedarf vor allem was die Zuteilung und die Positionierung betrifft. Summer zeigt sich jedoch optimistisch, dass die Abwehrfehler in der zweiten Hälfte der Vorbereitung nach und nach abgestellt werden.

Wie beim beliebten Kinderspiel ist es aktuell auch für jede einzelne Akteurin kein leichtes Unterfangen, einen Platz zu ergattern. Durch den Wintertransfer von Lena Triendl und der Beförderung von Selina Albrecht gewann der Kader weiter an Qualität. Der Wettkampf um die Startelf wurde somit weiter entfacht.
Auch praktisch könnte in naher Zukunft eine Reise nach Jerusalem Realität werden: Erst vor kurzem entschied die UEFA, dass unser Team für die Women’s Champions League 23/24 spielberechtigt wäre. Vorausgesetzt wäre zumindest der zweite Tabellenrang in der Bundesliga. Auf diesen fehlen aktuell drei Zähler.
Die Spielgemeinschaft Altach / Vorderland ist und bleibt die Anlaufstelle für junge Vorarlberger Spielerinnen. Vergangenen Winter wurden Rebecca Lins und Selina Gmeiner vom Future Team hochgezogen, auch diesen Jänner schaffte es wie erwähnt mit Albrecht die Nächste den Sprung ins 1. Team. Mit Jasmine Kirchmann fand man für die Entwicklung dieser jungen Talente die ideale Trainerin. Die langjährige Vorderland- & und Altach-Mittelfeldspielerin übernahm im Winter das Traineramt des Future Teams. Aktuell befinden sich stets zwei Nachwuchshoffnungen im Training der Bundesligafrauschaft. So soll die Integration der jungen Spielerinnen besser gelingen.
Die hervorragende Entwicklung lässt sich ebenso an den Nationalteameinberufungen erkennen. Campbell, Natter und Purtscher fehlen diesen Samstag gegen St. Gallen, da sie für Österreich im Einsatz sein werden. Eine weitere Gelegenheit für Spielerinnen aus der zweiten Reihe, sich in den Fokus zu spielen. Anstoß am Altacher Kunstrasen ist um 15:00 Uhr.
