Im Duell der Gegensätze setzen sich beide Läufe fort: Klagenfurt in der Nähe von Wolke 7, Altach hingegen weiterhin fest verankert am Boden. Ludovic Magnin sah zwar eine Verbesserung im Spiel nach vorne, ärgerte sich aber über das Abwehrverhalten vor allem beim ersten Gegentor. Ein Stimmungsbild aus Kärnten.

Der SCR Altach sei „selber Schuld, dass wir keine Punkte mitgenommen haben“, resümiert der Schweizer nach dem 0:2 gegen Austria Klagenfurt. Die Gegentore sind aus Sicht Magnins viel zu einfach gefallen, auf der anderen Seite fehle den Altachern auch das nötige Spielglück. „Das ist der Unterschied zwischen einem Tabellenletzten und einer Mannschaft, die Selbstvertrauen hat.“

Atdhe Nuhiu, welcher zur Halbzeit Christoph Monschein ersetzte, tat sich schwer nach Abpfiff eine Erklärung zu finden: „Wir hatten eine wirklich gute Trainingswoche. Jeder war fokussiert, doch wir bringen es aktuell einfach nicht auf den Platz!“ Dazu passe auch noch ins Bild, dass es auch das Aluminium aktuell nicht gut mit dem SCRA meint. „Heute prallte unser Pfostenschuss zurück ins Feld, aber Glück ist etwas was nicht vom Himmel fällt. Das muss man sich erarbeiten", analysierte Magnin sachlich.

Ruhe bewahren vor Admira

Obwohl die Zeit immer knapper wird, gilt es für die Altacher nicht die Ordnung oder Struktur zu verlieren. Angesprochen auf die nächste Partie gegen die Admira meinte Magnin: „Es wird ein harter Fight gegen den direkten Konkurrenten. Allgemein müssen wir mehr kratzen, mehr dreckig und giftig sein!“ Zudem würde es aktuell immer eine Top-Leistung brauchen, dass es mit einem Erfolgserlebnis klappen kann. Doch das Ziel ist klar: „Wir brauchen Punkte. Wir probieren es erneut am nächsten Wochenende!“

SK Austria Klagenfurt vs. CASHPOINT SCR Altach 2:0 (2:0)
Sonntag, 20.02.2022, 14:30 Uhr
Wörthersee Stadion, Klagenfurt

Tore: Timossi Andersson (4.), Pecirep (27.)