Werbung für den Österreichischen Fußball war das Gastspiel des CASHPOINT SCR Altach beim WAC. Chancen hüben wie drüben, fünf Tore, zwei Aluminiumtreffer und ein vergebener Elfmeter – die Zuschauer in der Lavanttal-Arena wurden für ihren Eintritt voll entschädigt.

Ein Spiel ganz nach dem Geschmack von Miroslav Klose: „Ich mag solche Spiele mit so viel Intensität.“ Dabei mussten die Rheindörler erneut ein Wellental der Gefühle durchschreiten, ehe nach 95 intensiven Bundesligaminuten der dritte Sieg in den vergangenen vier Spielen in trockenen Tüchern war.

Positiv stimmte Klose, dass die Mannschaft nach dem frühen Rückstand – Leitgeb hatte die Heimischen bereits nach vier Minuten in Front geschossen – die richtige Antwort parat hatte. „Früher hätten wir nach solchen Rückschlägen wahrscheinlich aufgesteckt. Jetzt wissen wir, dass wir jederzeit in der Lage sind, Chancen zu kreieren. Und heute haben wir uns mehr als genug herausgespielt“, analysiert Klose.

Nicht verhehlen wollten die Rheindörfler, dass die Partie in Phasen durchaus auch in die andere Richtung kippen hätte können. „Der WAC hat mit einer enormen Dynamik angegriffen und uns das Leben richtig schwer gemacht“, sprach Innenverteidiger Felix Strauss die wuchtige Offensive der Lavanttaler an.

Früher hätten wir nach solchen Rückschlägen wahrscheinlich aufgesteckt. Jetzt wissen wir, dass wir jederzeit in der Lage sind, Chancen zu kreieren.

Miroslav Klose, Cheftrainer

Überglücklich zeigte sich Siegtorschütze Alexis Tibidi, der bei seinem Treffer von einer tollen Bischof-Vorarbeit profitierte: „Ich kenne Noah mittlerweile sehr gut aus dem Training und den Spielen. Ich habe genau gewusst, was er in der Aktion macht und bin einfach dorthin gesprintet. Umso schöner, dass es mit den drei Punkten geklappt hat.“