1. Sechs Spiele, drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen: Wie fällt dein persönliches Fazit zum Saisonstart aus?
“Ich denke, wir hatten mit Graz und St. Pölten ein schwieriges Auftaktprogramm und mussten dabei auch zwei deutlichere Niederlagen hinnehmen. Gleichzeitig hat es etwas Zeit gebraucht, bis wir uns an die neue Spielidee und die Abläufe gewöhnt hatten. Mittlerweile stehen wir als Mannschaft an einem anderen Punkt, konnten uns von Spiel zu Spiel steigern und haben aktuell einen guten Lauf. Diesen Schwung wollen wir unbedingt mitnehmen und weiter auf unsere Leistungen aufbauen.”
2. Was funktioniert in eurem Spiel bereits richtig gut – und woran müsst ihr als Mannschaft noch arbeiten?
"Gerade defensiv sind wir in den letzten Spielen viel gefestigter aufgetreten und haben uns enorm gesteigert. Auch offensiv konnten wir zuletzt mit unserer Effizienz überzeugen. Im Passspiel wollen wir vor allem in engen Situationen noch mehr Ruhe bewahren und die richtigen Entscheidungen treffen. Daran arbeiten wir im Training sehr intensiv."
3. Gab es in den ersten Wochen einen Moment oder ein Spiel, bei dem du gemerkt hast: In dieser Mannschaft steckt einiges?
“Ich muss sagen, dass ich daran seit Anfang an geglaubt habe & ein gutes Gefühl hatte. Durch den Trainerwechsel kam neuer Schwung rein, gleichzeitig ist ein starker Stamm aus der letzten Saison zusammengeblieben. Der Konkurrenzkampf ist groß und wir haben einen gemeinsamen Hunger, uns weiterzuentwickeln. Das merkt man auch an der hohen Intensität im Training. Der erste Saisonsieg gegen Rapid war dann eine wichtige Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.”
4. Du trägst die Kapitänsbinde. Was ist dir in dieser Rolle besonders wichtig, gerade wenn beispielsweise ein Spiel einmal nicht nach Plan läuft?
“Mir ist wichtig, voranzugehen und der Mannschaft auch in schwierigen Situationen Sicherheit zu geben. Auf dem Platz bin ich eher lautstark und versuche, meine Mitspielerinnen zu pushen und mitzureißen. Gerade wenn es nicht läuft, darf man den Kopf nicht hängen lassen und den Glauben an sich und die Mannschaft nicht verlieren. Für mich ist wichtig, dass wir als Team immer zusammenhalten – egal, ob es gerade gut oder schlecht läuft.”
5. Im November wartet mit der SPG Leiblachtal der nächste Cupgegner. Welche Bedeutung hat der Bewerb für euch, und mit welcher Einstellung geht ihr in dieses Spiel?
“Der Cup ist immer ein besonderer Bewerb, weil sich hier noch einmal andere Dynamiken ergeben können. Besonders schön ist, dass mit Rankweil in der ersten Runde und jetzt mit der SPG Leiblachtal gleich zwei unserer Cupgegner aus dem Ländle kommen. Wir werden mit voller Konzentration in das Spiel gehen und von Beginn an zeigen, dass wir in die nächste Runde gehören.”