„Wir wissen, was auf uns zukommt“
Vor dem Cupspiel gegen den SK Sturm Graz Ognjen Zaric im Interview Rede und Antwort.
Vor dem Cupspiel gegen den SK Sturm Graz Ognjen Zaric im Interview Rede und Antwort.

Am Sonntag geht es endlich wieder los. Das erste Pflichtspiel des Jahres wartet auf die Rheindörfler. Es ist auch das erste Pflichtspiel unter Trainer Ognjen Zaric. Wie dieser die Mannschaft auf das Spiel vorbereitet hat und was er vom Spiel erwartet, hat er im Interview erzählt.
Wie hast Du die vergangenen beiden Wochen genutzt, um die Mannschaft optimal auf das anstehende Viertelfinale im UNIQA-ÖFB-Cup vorzubereiten?
Ich habe jeden einzelnen Tag genutzt, um die Mannschaft besser kennenzulernen und im Staff einen guten Workflow zu entwickeln, was uns auch gelungen ist. Mir war es wichtig, die Menschen hinter den Spielern kennenzulernen, herauszufinden, wie sie auf dem Platz ticken, und darauf aufbauend Inhalte weiterzuentwickeln. Wir haben an der Spielidee weitergearbeitet, Details verbessert und uns den nötigen Feinschliff geholt. In der letzten Woche haben wir den Fokus und die Vorbereitung dann voll auf das Cupspiel gegen den SK Sturm Graz gelegt.

Der Cup hat bekanntlich seine eigenen Gesetze - was sind die besonderen Herausforderungen in so einem Viertelfinale?
Das ist tatsächlich so. Das Besondere ist vor allem, dass es ein K.-o.-Spiel ist. Wir wissen, dass es um den Einzug ins Halbfinale geht, und das ist ein großer Anreiz für uns. Nichtsdestotrotz haben wir das vermutlich größte und schwerste Los erwischt mit dem aktuellen österreichischen Meister. Wir wissen ganz klar, welche Qualität auf uns zukommt. Wir wissen auch ganz genau, wo die Favoritenrolle liegt. Dennoch ist es ein Knockout-Spiel. Wir spielen zuhause und wir wollen die bestmögliche Leistung auf den Platz bringen, um auch diese Challenge zu bestehen.
Was erwartest Du von deinem ersten Pflichtspiel als Altach-Trainer?
Ich erwarte mir von der Mannschaft einen kollektiv starken Auftritt. Dass wir als Kollektiv eine gute Performance liefern, dass wir mutig spielen, dass wir uns taktisch diszipliniert an unseren Plan halten und dem SK Sturm Paroli bieten. Ich freu mich extrem, das erste Mal im Schnabelholz an der Linie zu stehen.
Wie stimmst Du die Spieler auf dieses besondere Spiel ein?
Es ist wichtig, dass wir einen guten und klaren Plan haben. Den haben wir im Trainerteam gemeinsam ausgearbeitet und der Mannschaft diese Woche im Training vermittelt. Sie haben es im Training auch umgesetzt und entsprechend wollen wir das am Sonntag bestmöglich auf den Platz bringen. Darüber hinaus ist klar, dass von außen nun viel Brisanz in das Spiel gelegt worden ist. Deshalb ist umso wichtiger, dass wir klar und fokussiert sind auf die 90 Minuten. Dass wir unseren Fokus und die Konzentration dort hinlegen. Was den Motivationsfaktor angeht ist es so, dass es bei jedem einzelnen von uns kribbelt. Es geht wieder los, es ist Pokal. Und wir freuen uns da alle sehr drauf.