Angesichts der Kaderdichte hat Cheftrainer Joachim Standfest momentan auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Trotzdem lobt er vor dem Duell mit SK Austria Klagenfurt (Samstag, 19:30 Uhr) den Teamgeist und die Reaktion der zuletzt nicht Berücksichtigten.

Constantin Reiner, bereits nach wenigen Wochen eine wichtige Stütze im Team, sieht in Klagenfurt einen unangenehmen Gegner, der nicht davor zurückschreckt, am Rande der Legalität alles zu tun, um Spiele für sich zu entscheiden. Entsprechend betont er die Notwendigkeit, dem entgegenzuwirken und dem harten Spiel standzuhalten. Cheftrainer Joachim Standfest erkennt positive Entwicklungen innerhalb seiner Mannschaft und hebt den spürbaren Zug im täglichen Training hervor.

Hauen und Stechen um die Plätze

Derzeit gestaltet sich jede Trainingseinheit als ein Wettbewerb um die begehrten Plätze in der Startelf und im Kader. Standfest lobt den Einsatz seiner Spieler und hebt hervor, dass der Erfolg am Ende von jedem Einzelnen abhängt. „Jeder muss begreifen, dass er Teil vom großen Ganzen ist. Es ist nicht der Job eines Fußballers, am Samstag auf dem Platz zu stehen und die 90 Minuten zu absolvieren. Vielmehr besteht seine Aufgabe darin, die Woche von Montag bis Sonntag so zu gestalten, dass diese erfolgreich ist – und das kann man nicht alleine.“

Diesbezüglich sprach der SCRA-Coach seinen Jungs ein großes Lob aus: „Es ist schon zu spüren, dass hier eine Mannschaft zusammenwächst. Wenn ich Felix Strauss oder Dominik Reiter hernehme. Wie die sich momentan im Training zerreißen, um in das Aufgebot zu drängen, zeigt es, dass das Gefüge stimmt.“

Klagenfurt als Vorbild

Der Blick reicht über das unmittelbare Spiel gegen Klagenfurt hinaus. Standfest erkennt in Klagenfurt ein Vorbild für den eigenen Weg. „Klagenfurt hat den Punkt erreicht, an dem Gegner nur ungern zu ihnen reisen. Unser Ziel war von Anfang an, dass es für die Gegner schmerzhaft ist, wenn sie gegen uns spielen.“

Bereits am Samstag will man an die zuletzt gezeigte Leistung gegen die WSG Tirol anknüpfen und damit einen Schritt in genau diese Richtung machen.

03.04.2026 | 19:30 Uhr | BWT Oberösterreichische Arena