Runde drei im Qualifikationsdurchgang: Der SCR Altach will dem Klassenerhalt beim Auswärtsspiel gegen den TSV Hartberg wieder einen Schritt näherkommen.

Der Modus in der Österreichischen Bundesliga bringt es mit sich, dass im Finaldurchgang fast ausschließlich Spiele der Kategorie „direktes Duell“ warten. Nur einen Zähler trennen den SCRA und den TSV Hartberg vor dem Aufeinandertreffen am Samstag. Die Rheindörfler haben somit die Möglichkeit, am Team aus der Oststeiermark vorbeizuziehen und sich im Hinblick auf die anstehenden beiden Heimspiele gegen die SV Ried und den Wolfsberger AC ein kleines Polster zu verschaffen.

Die Seiten gewechselt

In den ersten beiden Duellen zwischen Hartberg und Altach in der laufenden Saison stand Klaus Schmidt noch in Diensten des kommenden Gegners an der Seitenauslinie. Mit unterschiedlichem Ausgang: Zum Saisonstart siegte Hartberg dank eines Avdijaj-Doppelpacks, im Rückspiel brachte ein später Nuhiu-Treffer den Altacher Sieg.

Um den Blick noch etwas weiter in die Vergangenheit zu werfen, gehen wir in die vergangene Saison zurück. Wie vor wenigen Wochen beim SCRA übernahm Schmidt mit dem Start ins Qualifikations Play Off eine damals angeschlagene Hartberger Mannschaft. Das Ende ist bekannt: Der TSV schaffte mit zwei Siegen und fünf Remis den Klassenerhalt und Schmidt blieb über die Saison hinaus in der Profertil Arena. 

Das Ziel, welches der Steirer in den verbleibenden acht Runden mit dem SCRA verfolgt, ist genau das gleiche und so wollen die Rheindörfler in Hartberg unbedingt etwas mitnehmen. Eine Prognose ist angesichts des Saisonverlaufs allerdings nur schwer zu tätigen. Wie bereits ausgeführt, hatten die beiden bisherigen Aufeinandertreffen ein unterschiedliches Ende.

Ansonsten war die Saison der mittlerweile wieder von Markus Schopp trainierten Mannschaft vor allem durch wenig Konstanz geprägt: Zwischen allen sechs Saisonsiegen lag jeweils eine längere Durstrecke – zwei Siege en Suite gelangen noch nicht. Dieser Logik zufolge würde der SCRA somit auch am Samstag Punkt(e) aus Hartberg mitnehmen – in der Vorwoche besiegte der TSV Tabellenschlusslicht Ried auswärts mit 3:1.

Standards bislang der Schlüssel

Einmal mehr kristallisiert sich im laufenden Qualifikationsdurchgang die Wichtigkeit von gut getretenen respektive verteidigten Standardsituationen heraus. Sowohl beim Heimsieg gegen die WSG Tirol, als auch bei der Niederlage im Derby war am Ende eine Standardsituation das berühmte Zünglein an der Waage. Die Prämisse aus Altacher Sicht kann somit auch in Hartberg nur heißen: Hinten alles konsequent weg zu verteidigen und dem Gegner vorne, vielleicht auch wieder mit dem nötigen Schuss Kreativität, weh zu tun.

Strauss kehrt zurück

Nicht unbedingt für Kreativität, aber für umso mehr Kampfkraft und konsequente Defensivarbeit ist Felix Strauss bekannt. Dementsprechend froh ist Klaus Schmidt, dass der Salzburger nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zur Verfügung steht und in Hartberg wohl in die Abwehrkette zurückkehrt.

03.04.2026 | 19:30 Uhr | BWT Oberösterreichische Arena