Vier Mal bei Österreich, einmal bei der Schweiz liest sich der Teamname der SPG auf der Einberufung für den nächsten Lehrgang. Francesca Calo, Sabrina Horvat, Anna Bereuter, Linda Natter und Eileen Campbell stehen auf Abruf bereit. Für Eileen ist es eine Premiere.

Känguru und Kiwi warten

Die WM-Playoffs stehen vor der Tür! Sowohl die Schweizer Auswahl als auch das österreichische Nationalteam kämpfen noch um einen Startplatz für die Weltmeisterschaft 2023 in Australien/Neuseeland. Österreich müsste dafür zwei Hürden überspringen, der Schweiz genügt ein Sieg um beim Turnier dabei zu sein. Das liegt daran, dass die drei besten Gruppenzweiten für die 2. Phase qualifiziert sind, die übrigen sechs Nationen duellieren sich in einem KO-Spiel um die finalen Playoff-Plätze. Die Schweiz schloss die Tabelle der Gruppenzweiten als Erste ab, Österreich landete trotz der besten Tordifferenz nur auf Platz Vier.

Ein Platz bei Österreich noch offen

So muss das Frauen-Nationalteam erst in Schottland bestehen, um die Chance auf die Weltmeisterschaft am Leben zu erhalten. Bei einem Weiterkommen würde man dann zu Hause auf Irland treffen. Anfang Oktober gehen die Partien über die Bühne. Der Kader der Österreicherinnen ist für diese Spiele noch nicht ganz fixiert, eine Spielerin wird Irene Fuhrmann noch nominieren. So dürfen Horvat, Bereuter, Natter und Campbell gemeinsam mit 17 anderen Akteurinnen auf einen Anruf der Teamchefin hoffen. Sabrina und Anna sammelten bereits Erfahrungen im A-Nationalteam, Linda ist ein fester Bestandteil der Nachwuchsauswahlen. Für Eileen Campbell ist es die erste namentliche Erwähnung seitens des ÖFB seit der U19 im Jahre 2018.

Der Schweizer Kader ist hingegen schon fertig aufgefüllt, die neunfache Nationalspielerin Francesca Calo steht also in der Warteschlange. Die Schweiz trifft am 11.10. entweder auf Bosnien-Herzegowina oder Wales um den Einzug zur Endrunde.

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