Momentum in Klagenfurt nutzen
Am Samstag will der SCRA erstmals gegen die Klagenfurter punkten.
Am Samstag will der SCRA erstmals gegen die Klagenfurter punkten.
Für maximale Spannung sorgten die Altacher vergangenes Wochenende, das späte Glücksgefühl wollen Lukas Fadinger und Co. in die Partie bei Austria Klagenfurt transferieren. Noch ist der SCR Altach gegen die Klagenfurter Austria punktelos, ein Zustand welcher sich mit Samstagabend ändern soll.

0-0-4 lautet die Altacher Bundesliga-Bilanz gegen den Kärntner Hauptstadtclub. Gegen das kämpferische Auftreten der Violetten hatte unser Team bisher keine Lösung gefunden, um nach 90 Minuten mit etwas Zählbaren dazustehen. Beim kommenden Aufeinandertreffen wird der SCRA versuchen die Klagenfurter mit den eigenen Waffen zu schlagen und dabei selbst in die Rolle des unangenehmen Gegners zu schlüpfen. Gegen den aktuellen Ligadritten wird eine engagierte Leistung von Nöten sein, die Rheindörfler möchten im Wörtherseestadion ein ähnliches Gesicht wie vergangenes Wochenende zeigen.

Mit 21:6 entschieden die Altacher die Schussstatistik gegen Tirol klar für sich, drei Mal fand der Ball den Weg ins Tor, in der allerletzten Sekunde das auch regulär. Die Mannschaft erspielte sich in den ersten drei Runden gegen jeden Gegner Chancen, deshalb sind Joachim Standfest und sein Trainerteam zuversichtlich, dass es auch bei der Austria Großchancen für die eigene Mannschaft geben wird. Die Offensivabteilung rund um Neuzugang Fadinger wirkt variabler als vergangene Saison, neben Tempospielern wie Bischof und Jurcec finden sich in Altachs vorderster Front auch Zielspieler wie Nuhiu und Santos wieder. Welche Variante für das Wochenende als zielführend erachtet wird, zeichnet sich noch nicht ab.
Erfreulich zeigt sich aktuell der Blick auf den Trainingsplatz: Bis auf den Langzeitverletzten Csaba Bukta sind alle Akteure fit und einsatzbereit. Ein Umstand, welchen den Konkurrenzkampf enorm anheizt und die Trainingsqualität nach oben schraubt. Zudem durfte Standfest mit Ingolitsch einen weiteren Spieler im Training begrüßen, ein Kaderplatz scheint nicht unwahrscheinlich.
Nach dem ersten Saisonsieg wird der SCR Altach am Freitagmittag „mit breiter Brust“, wie Christian Gebauer nach dem WSG-Spiel im Interview meinte, nach Kärnten reisen. Anpfiff in Klagenfurt ist um 19:30 Uhr, dem Spiel wurde nachträglich eine neue Anstoßzeit verpasst. Die Altacher werden alles in die Waagschale legen, um den Klagenfurt-Fluch endlich zu beenden.