Als klaren Außenseiter bezeichnete Trainer Ludovic Magnin seine Mannschaft vor dem Duell mit dem LASK. Dass dem SCR Altach diese Rolle steht, machte sich auch beim nächsten Punktgewinn in der Qualifikationsgruppe bemerkbar. Die Linzer fanden zu wenig klare Chancen vor, um den Dreier aus Vorarlberg mitzunehmen. Auf Altacher Seite hätte beinahe Noah Bischof den Goldtreffer erzielt. Schlussendlich bleibt es bei einem torlosen Unentschieden.
Personell gab es nach dem 3:0 Erfolg im Tirol nicht all zu viel zu verändern. Einzig Mika Nanizayamo musste angeschlagen aussetzen, Kapitän Philipp Netzer gab dadurch sein Startelf-Comeback. Der SCRA agierte erneut im 3-5-2 System und setzte auf die Schnelligkeit der eigenen Angreifer.
Gleich in der ersten Minute ein Aufschrei in der Arena: Bischof spitzelte im Strafraum die Kugel in Richtung Monschein, der Pass wurde im letzten Moment noch weggegrätscht. Dennoch ein mutiger Beginn der Hausherren, welche kurze Zeit später erneut mit Bischof einen Stürmer im Strafraum fanden (3.). Noah konnte allerdings den Ball nicht ausreichend kontrollieren. Der LASK wurde zum ersten Mal in Minute 6 vorstellig: Nakamura prüfte Tino Casali per Dropkick. Der Altacher Schlussmann mit einer sehenswerten Flugparade zum Corner, welcher nichts einbrachte.