Neuausrichtung bei der SPG
Die Spielgemeinschaft Altach / Vorderland startet in ihr letztes Halbjahr ehe sie komplett in den Sportclub eingegliedert wird.
Die Spielgemeinschaft Altach / Vorderland startet in ihr letztes Halbjahr ehe sie komplett in den Sportclub eingegliedert wird.

Eine spezielle Vorbereitungszeit geht für unser Frauenteam zu Ende. Nach dem Abgang der Unterschiedsspielerin Campbell und der Verletzung von Natter startet die SPG mit neuem Gesicht im Angriff ins Frühjahr. Die Erwartungen an sich selbst sind aber keineswegs geringer geworden.
Ungewohnt dünn besetzt geht die Spielgemeinschaft Altach / Vorderland ins anstehende Halbjahr. Eileen Campbell wechselte zum SC Freiburg, Linda Natter ist aufgrund einer Kreuzbandverletzung lange Zeit out und auch Vera Ellgaß – beste Angreiferin mit 4 Treffern – steht bis Ende April nicht zur Verfügung. Die Deutsche absolviert über dem großen Teich ein Auslandssemester. So muss Bernhard Summer kreativ werden, speziell was die Formation im Angriff betrifft. In der Vorbereitung testete er mehrere Varianten an vorderster Front aus, dabei tauchten immer wieder die Namen Kofler, Schmiedle und Heeb auf. Auch Neuzugang Brigitta Pullins bietet sich als adäquaten Ersatz an, Mia Bertsch wäre die Youngster-Alternative.
1:0, 2:3, 6:5, 0:1, 3:0 – die Ergebnisse der Spielgemeinschaft lesen sich wie eine Sinuskurve. Erfreulichen Auftritten folgten Dämpfer, nach dem 0:1 gegen Regionalligisten Hegnach musste Summer sein Team ein wenig wachrütteln. Mit Erfolg: Der 3:0 Sieg über St. Gallen stimmte den Cheftrainer äußerst zufrieden. Ähnliche Leistungen erhofft sich der Feldkircher, wenn es wieder in die Pflichtspiele geht. Am Sonntag, den 10. März, wartet im Cup-Heimspiel Kleinmünchen, eine Woche darauf kommt es in der CASHPOINT Arena zum Westderby gegen Innsbruck.

Das Frühjahr 2024 ist gleichbedeutend mit der letzten Halbsaison der Spielgemeinschaft Altach / Vorderland. Aber keineswegs wird das Team nach der Saison aufgelöst, viel mehr wird es ein fester Bestandteil des SCR Altach. Die Übergangszeit von drei Jahren ist bereits ihrem Ende nahegekommen, ab Sommer scheidet der FFC Vorderland aus dem Profibetrieb aus. Ein Schritt, welcher von Anfang an so geplant gewesen ist. Sarah Schneider hat 2017 den Bundesligaaufstieg mit dem FFC miterlebt. Sie und ihre Teamkolleginnen wollen in diesem Halbjahr mit Sicherheit den Fußballfrauenclub ein letztes Mal würdig repräsentieren.
Und das geht am besten mit Siegen. In der Liga klappt das auch in dieser Saison ganz gut: mit sieben Siegen aus neun Partien (1U) stehen Calò und Co aktuell auf Rang zwei, einen Zähler vor der First Vienna. Auf Leader St. Pölten fehlen bereits fünf Punkte, realistisch betrachtet wird man auch heuer dem SKN den Meistertitel nicht streitig machen können. Umso mehr möchte unser Team den zweiten Rang absichern, welcher das Tor zur Champions League Qualifikation aufstoßen würde. Im Pokal heißt das Ziel erneut das Endspiel zu erreichen und aus der abgelaufenen Saison weiß der SCR Altach bereits, dass St. Pölten in einem Spiel gebogen werden kann.