Der CASHPOINT SCR Altach hamstert weiter fleißig Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Durch den 3:0-Auswärtssieg am Tivoli hat sich das Feld in der Qualifikationsgruppe bis auf vier Zähler zusammengeschoben.

Ein großer Schlüssel zum Erfolg im Westderby waren die Standardsituationen. Lange Zeit dieser Saison noch die Achillesferse des SCRA, entwickelt sich der ruhende Ball immer mehr zu einer Waffe. Exakt 18 Minuten standen auf der Stadionuhr, im von den Altach-Fans dominierten Tivoli, als Bakary Nimaga nach einer Gaudino-Ecke am höchsten stieg. Tirols Rogelj kam mit seinem Versuch, den Ball im letzten Moment noch von der Linie zu kratzen, eindeutig zu spät.

Die Highlights im Video:

Zwei Ecken von links für die Halbzeitführung

„Wir haben zu Beginn der Saison sehr viele Tore durch Standardsituationen kassiert. Jetzt machen wir selbst die Tore. So rum gefällt es mir natürlich deutlich besser“, zeigte sich auch Cheftrainer Ludovic Magnin zufrieden mit den Standard-Ausführungen seiner Mannen. Auch beim 2:0 war ein Eckball von der linken Seite Ausgangspunkt. Diesmal verwerte Emanuel Schreiner den Rebound und hatte das Glück des Tüchtigen, als Stumberger den Ball unhaltbar für seinen Schlussmann abfälschte.

Reife Rheindörfler belohnen sich

Insgesamt wirkte der Auftritt der Rheindörfler, im Vergleich zu weiten Teilen dieser Saison, sehr gereift. Auch wenn man den Gegner keinesfalls über 90 Minuten dominierte, wirkte der Auswärtssieg nie gefährdet. „Wir sind schon so ehrlich, dass wir uns bis zum 1:0 heute schwergetan haben“, hatte Ludovic Magnin eine bessere Tiroler Anfangsphase gesehen. „Aber wir hatten auch schon andere Spiele in dieser Saison, wo wir spielerisch besser waren und verloren haben.“

Gianluca Gaudino sah im zweiten Auswärtssieg des Qualifikationsdurchgangs den „Lohn der harten Arbeit“. Nachsatz: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten kompakt stehen. Wir wollten gut umschalten und jeder einzelne hat heute alles für die Mannschaft gegeben.“

Bischof macht den Deckel drauf

Den Deckel drauf machte gut zehn Minuten vor Schluss schließlich Noah Bischof. Nachdem dem Jung-Stürmer zuvor ein Treffer noch wegen knapper Abseitsposition aberkannt wurde, machte er es in Minute 79 unwiderstehlich, ließ gleich zwei Tiroler Verteidiger alt aussehen und schob den Ball zum umjubelten 3:0-Endstand vorbei an Ferdinand Oswald. „Nach dem Abseits habe ich mir gesagt, ich will jetzt unbedingt noch dieses Tor. Umso größer war die Freude, dass es am Ende gelungen ist“, spricht Bischof über seine Willensleistung.

Mit Selbstvertrauen gegen den LASK

Ab heute geht der Blick bereits auf den LASK, der in den kommenden beiden Wochen gleich zweimal Altachs Gegner sein wird. „Sie sind eine der größten Mannschaften Österreichs. Wir gehen in diese Spiele als Außenseiter und werden uns einen Plan zurechtlegen, wie wir diese Nuss knacken können“, zollt Magnin den Athletikern bereits vorab Respekt.

Das erste Aufeinandertreffen findet am kommenden Samstag, 16. April (17:00 Uhr) in der CASHPOINT Arena statt. Tickets sind online unter tickets.scra.at und während der Öffnungszeiten in der SCRA Geschäftsstelle erhältlich.

WSG Tirol - CASHPOINT SCR Altach 0:3 (0:2)
Samstag, 09.04.2022, 17:00 Uhr
Tivoli Stadion, 1.450 Zuschauer 
Tore: 0:1 Nimaga (17.), 0:2 Schreiner (37.), 0:3 Bischof (79.)

03.04.2026 | 19:30 Uhr | BWT Oberösterreichische Arena