Obwohl der SCRA dem LASK in Phasen „die Schneid abgekauft“ hatte, stand am Ende eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den Tabellenführer. Miroslav Klose sah den schnellen Gegentreffer nach dem Ausgleich als Knackpunkt.

Dass der LASK momentan wieder auf dem besten Weg zu einem Topteam der Österreichischen Bundesliga ist, bekam am Samstag auch der SCRA zu spüren. Obwohl die Rheindörfler den Athletikern über weite Strecken der Partie ordentlich Paroli bieten konnten, stand am Ende ein deutliches 4:1 auf der Anzeigetafel.

Das Auswärtsspiel beim LASK in der Rückschau

Insbesondere die 20 Minuten nach der Pause lobte Cheftrainer Miroslav Klose im Anschluss: „Wir haben einen sehr guten Ball gespielt und den LASK vor Probleme gestellt.“ Bemängeln musste der Deutsche nur die Chancenauswertung, hätten Amankwah Forson und Co. doch gut und gerne auch drei Treffer erzielen können.

Just als der längst in der Luft liegende Ausgleich endlich gelang, gaben die Rheindörfler das Zepter aber wieder aus der Hand und wurden vom Tabellenführer umgehend bestraft. Keine 180 Sekunden nach dem Ausgleich führte wieder der LASK und spielte im Anschluss seine Qualitäten gnadenlos aus. „Mir missfällt die kurze Zeitspanne, die zwischen den beiden Treffern liegt. Wenn wir es da schaffen, die Ballbesitzphasen auf unserer Seite zu halten, tut sich der Gegner schwer“, so Klose.

Dazu bekrittelte der Deutsche das Verhalten beim dritten und vierten Gegentreffer, wo der LASK die sich bietenden Räume dankend ausnützte und so für den schlussendlich deutlichen Ausgang der Partie sorgte: „Wir bekommen momentan viel zu einfach die Tore.“