Zu Gast beim Ligaprimus
Der SCR Altach fordert am Sonntag den Tabellenführer der Admiral Frauenbundesliga.
Der SCR Altach fordert am Sonntag den Tabellenführer der Admiral Frauenbundesliga.

In den vergangenen Jahren lieferte der SCR Altach dem SKN St. Pölten Rush in der Admiral Frauenbundesliga einige enge Duelle. Vor dem Gastspiel am Sonntag (13:15 Uhr) sind die Rollen dennoch klar verteilt.
Wenn es in der Admiral Frauenbundesliga gegen den SKN St. Pölten geht, ist man immer Außenseiter. Der SCR Altach gehörte in den zurückliegenden Jahren allerdings zu den größten Kontrahentinnen der Niederösterreicherinnen und fügte den „Wölfinnen“ im Mai 2023 die erste Pflichtspielniederlage in einem Österreichischen Bewerb nach über fünf Jahren zu.

Klare Vorzeichen
In der aktuellen Spielzeit können Francesca Horvat-Calo und Co. bis dato allerdings nicht mit dem Serienmeister Schritt halten. St. Pölten hat nach zehn Runden bereits 26 Zähler auf dem Konto und damit doppelt so viele wie die Rheindörflerinnen, bei denen seit vergangenem Wochenende Jakob Jakob interimsweise auf der Trainerbank Platz nimmt. Dazu gab es im ersten Saisonduell einen deutlichen 3:0-Erfolg des SKN.
Den Favoriten ärgern
Dennoch will der SCRA keineswegs als Punktelieferant in die Niederösterreichische Landeshauptstadt fahren. Mit einem beherzten Auftritt will man St. Pölten ärgern und wenn es möglich ist, auch Zählbares mit nach Hause nehmen. Bei diesem Vorhaben fehlen einige Stammkräfte: Neben den Langzeitverletzten Sarah-Lisa Dübel, Julia Kofler und Anna Bereuter steht definitiv auch die Gelb-Gesperrte Selina Albrecht nicht zur Verfügung. Vera Ellgas hat im Training einen Schlag auf den Knöchel bekommen und ist fraglich.
Für den SCRA ist das Auswärtsspiel in St. Pölten bereits die drittletzte Partie dieses Kalenderjahres. Es folgen anschließend noch das Derby gegen Dornbirn / Lustenau und am Nikolaus-Wochenende dann das Auswärtsspiel bei der Vienna.